Navy CIS – ein unverbrauchtes Krimiszenario?

13. Dez 2010


Die Liste der Fernsehermittler ist lang, wir haben Criminal Intent, Bones – die Knochenjägerin, CSI in den Städten Las Vegas, Miami und New York sowie die Law & Order Teams, das Vorbild für die deutsche Serie Im Namen des Gesetzes war. Also, warum braucht man da noch ein weiteres Team, dass Kriminalfälle löst, wenn anscheinend so viele Serien auf dem Markt sind, dass es sogar schon extra Sender gibt, welche den ganzen Tag über nur Crime-Sendungen ausstrahlen.

Nun, die Antwort ist ganz einfach: Weil Navy CIS einfach verdammt gute Unterhaltung darstellt und mit einem unglaublich sympathischen Team aufwarten kann und einem in Deutschland recht unverbrauchten Szenario. Denn die Ermittler vom NCIS fangen nicht umsonst mit Navy an, es handelt sich hier um die Ermittlungseinheit der US Marine und als solche kümmert sie sich um Verbrechen, die an und von Marineangehörigen begangen wurden – und das sowohl in Amerika als auch in Übersee.

Das Team, welches der Zuschauer verfolgt, ist in Washington D.C. in der Hauptzentrale von NCIS zuständig und rekrutiert sich aus dem wortkargen Anführer des Teams Leroy Jethro Gibbs, der als Marine im ersten Golfkrieg Frau und Kind durch ein Drogenkartell verlor. Die Nummer zwei im Team in punkto Erfahrung ist Anthony DiNozzo, der auch gerne mal den Klassenclown gibt. Timothy McGee ist der Computerexperte und stieß auch erst ab der zweiten Staffel regelmäßig zum Team. Ziva David komplettiert das Ermittlungsteam, zu Beginn der dritten Staffel als Liaison des israelischen Geheimdienstes Mossad angestellt, wird sie ab der siebten Staffel offizielle Agentin. Komplettiert wird das Team durch den Forensiker Dr. Mallard und seinem Assisstenten Jimmy Palmers sowie der Gothic-Forensikerin Abby Sciuto.

Die Serie zeichnet sich durch die richtige Mischung aus Ernst und Humor aus, so dass Navy CIS jedem auch nur leichten Krimifan ans Herz zu legen ist.

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

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