Das Krimi-Museum in Hamburg

25. Aug 2011


Das Kriminalmuseum in Rothenburg

Immer wieder berichten Nachrichten über unglaubliche Kriminalfälle. Wahre Storys sind oft noch viel spannender als fiktionale Krimiserien wie Navy CIS, Schimanski oder Tatort. Noch ist das Krimi-Museum noch nicht eröffnet, aber die Ausstellungsstücke, die der Öffentlichkeit bereits als einen kleinen Vorgeschmack präsentiert wurden, versprechen ein interessantes Museumserlebnis.

Gespanntes Warten auf die Eröffnung

Im Hamburger Stadtteil Alsterdorf wird im Sommer 2011 ein altes Wirtschaftsgebäude für rund zwei Millionen Euro zum Museum umgebaut. Den größten Teil der Kosten übernimmt der Polizeiverein von Hamburg. Dieser wird von Spenden finanziert. Das Krimi-Museum soll später den Besuchern auf eine moderne Weise die 200 Jahre Kriminalgeschichte von Hamburg nahe bringen. Der Eintrittspreis und der genaue Eröffnungsterim stehen noch nicht fest. Dafür wurden der Presse schon einige Ausstellungsstücke präsentiert. Unter anderem werden die gefälschten Hitler-Tagebücher zu sehen sein. Es werden auch Exponate zu sehen sein, die nichts für schwache Nerven sind. So wird auch der Fuchsschwanz ausgestellt, mit dem der Frauenmörder Fritz Honka seine Opfer zerstückelte.

Weitere Krimi-Museen in Deutschland

In Deutschland gibt es in jedem Bundesland Museen zur Kriminalgeschichte. Eines der beliebtesten Kriminalmusseen Deutschlands ist das Münchener Kriminalmuseum. Der Eintritt kosten 8 Euro. Schüler und Studenten zahlen einen ermäßigen Einritt von 5 Euro. Im Eintrittspreis ist eine circa zweistündige Führung enthalten. Die Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in die Kriminalgeschichte von München und werden darüber hinaus auch zu aktuellen Präventionsprojekte der Münchener Polizei informiert. Vielleicht können Sie ja auch Rabatte im Internet finden, die Ihnen den Eintritt noch günstiger machen. Hinsichtlich der im Preis mit inbegriffenen Führung ist der Eintritt aber so oder so ein Schnäppchen. Außerdem gibt es auch ein Online-Kriminalmuseum. Das Portal „Mordort.de“ ist mit Google verknüpft. Auf diese Weise können die Portalbesucher zahlreiche reale Tatorte auf der Landkarte entdecken. Bisher sind 160 Morde auf dem Portal verzeichnet. So ist beispielsweise auch die Zeißstraße 74 in Ottensen markiert. Hier wohnte in den 70er Jahren der Serienmörder Fritz Honka. Zu den Tatorten werden zahlreiche Informationen über die Mordfälle geliefert.

Bild: Flominator cc-by-sa 3.0

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